Nach der Erlegung des "Erdwespen Hirsches", der dummerweise unweit eines Erdwespenbaus zusammengebrochen ist, was die Wespen zu einem erfolgreichen Angriff auf mich, den armen Kameramann, veranlassten, gelang Heiko nur einen Tag später wieder die Erlegung eines Abnormen auf der gleichen Wiese. Eigentlich hatten wir einen anderen Abnormen gesucht, doch wer bevorzugt auf solche Hirsche jagt, muss eben jede Gelegenheit nutzen. Dieses Mal näherten wir uns dem Gestreckten allerdings mit entsprechender Vorsicht. Immer mit einem Blick auf den Boden, um ja kein Loch zu übersehen, denn die Biester können ordentlich stechen.
Als Bonus konnte Heiko ganz zeitig in der Früh noch einen altkranken Hirsch zur Strecke bringen, der schon vor 2-3 Jahren einen schweren Unfall mit einem Auto gehabt haben muss. Es ist schon erstaunlich wie hart das Wild im nehmen ist, denn trotz der schweren Verletzungen hat dieser Hirsch, wenn auch nur mit Mühe und Not, überlebt. Hier war schnelles Handeln gefragt, um das Stück von seinem Leiden zu erlösen.
Auch diese Jagd wurde wieder in bewährter Form von Anett Szabo-Palvölgyi der Far. Trofea Hungaria organisiert.